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    HISTORIE

    Die Idee der Holzblocktafel

    Qualität und Innovation sind keine Lorbeeren, die man sich einmalig verdient, um sich darauf auszuruhen. Sie stellen viel mehr einen kontinuierlichen Prozess dar und sind eine Auszeichnung, die man sich immer wieder aufs neue verdienen muss. Nicht ohne Stolz blicken wir daher auf eine Reihe grossartiger Erfolge zurück, die unseren Anspruch als Innovationsführer untermauern.

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    2015 | LIGNO® Rippe Q2i

    Individuelle Querschnitte für komplexe Anforderungen im Objektbereich

    Bei Grossobjekten kommen Anforderungen an Bauteile oft nicht nur aus der Tragwerksplanung. Häufig fordert der Brandschutz hohe Feuerwiderstände und von Seiten der Haustechnik wird viel Raum für die Leitungsführung gefordert.

    Lignotrend kann heute typische Kollisionen solcher komplexen Anforderungen durch geeignete Gestaltung individueller Elementquerschnitte sehr flexibel auflösen. Ein Beispiel ist das sogenannte „Doppelrippen-Element“ LIGNO Rippe Q2i. Es wurde 2015 als Decke für ein mehrgeschossiges Schulgebäude entwickelt. Dieses Spezialelement für grosse Spannweite und erhöhten Schallschutz ist derart aufgebaut, dass es 90 min Feuerwiderstand erreicht, die Führung grosser Leitungsquerschnitte den Brandschutz trotz Revisionierbarkeit nicht mehr reduzieren. 

    Die LIGNO Rippe Q2i ist eines von 12 innovativen Produkten, die an der BAU 2017, der Weltleitmesse für Architektur, für den AIT/xia-BAU-TREND nominiert wurden.

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    2008 | LIGNO® BV-Elemente

    Auch grössere Spannweiten in Holz

    In der Objektbau-Architektur ist es wichtig, dass mit einem Baustoff auch grosse Deckenspannweiten umgesetzt werden können, z.B. im Schulbau, wo Klassenzimmer typischerweise 7 bis 8 m Breite haben. 

    Für den Holzbau besteht darin ein grosse Herausforderung: Es ist zu vermeiden, dass sich die Decken zu stark durchbiegen oder dass sie schwingen. Viele Hersteller – zunächst auch Ligno­trend – verfolgen den komplexen Lösungsansatz des Holz-Beton-Verbunds.

    Durch Weiterentwicklung des Verfahrens zur Blockverklebung entsteht bei Lignotrend 2007 jedoch ein reines Holz-Holz-Verbundelement: Für die sog. Elementvariante „BV“ ist kein Beton notwendig. Als Deckenbauteil kann das neue Element Spannweiten von 10 m, als Dachbauteil bis zu 18 m überbrücken. Das spezielle Herstellungsverfahren ist einzigartig.

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    2006 | Zertifizierung: natureplus

    Nachhaltigkeit ganzheitlich betrachtet

    Immer wieder wird beim Vertrieb der Lignotrend-Produkte klar, dass Verbraucher im grossen Angebot an Bauprodukten Sicherheit hinsichtlich ökologischer und baubiologischer Kriterien suchen. Auch die Qualität von Holzbau-Produkten wird diesbezüglich hinterfragt.

    Aus der Fülle von Umweltzeichen hebt sich die Gütezertifizierung „natureplus“ durch eine ambitionierte Betrachtung hervor. Ihre besonders strengen Prüfkriterien definieren Nachhaltigkeit ganzheitlich, nicht nur nach ökologischen, sondern auch nach gesundheitlichen und funktionsbezogenen Aspekten - Aspekte, die von Beginn an auch auf der Agenda von Ligno­trend standen. 

    Im Jahr 2006 erhält Lignotrend die Zertifizierung durch natureplus und ist erster zertifizierter Hersteller überhaupt in seiner Produktkategorie. Die Ligno­trend-Elemente zählen damit zu den besten Produkten für das nachhaltige Bauen.

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    2005 | U*psi-Dämmständer

    Grosse Dämmstärken effizient und aus Naturmaterial

    Energieeffizienz hat enorm an Bedeutung gewonnen und gesetzliche Vorschriften zur ­Dämmung von Gebäuden werden anspruchsvoller. Der Klimaschutz einerseits und steigende Ener­giepreise andererseits sind Motivation, Gebäudehüllen bestmöglich zu dämmen.

    Die Sensibilität für einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen mündet bei Ligno­trend in der Entwicklung eines eigenen Produktes, mit dem grosse Dämmstärken aus nachwachsenden Rohstoffen ausgeführt werden können. 

    Der U*psi-Dämmständer ist ein leiterartiges Element, mit dem unter Minimierung von Wärme­brücken ein Gefach hergestellt wird, das im Anschluss z.B. mit Zellulose- oder Holzfaserflocken befüllt wird. Übrigens: Das Kunstwort „U*psi“ (sprich „upsi“) setzt sich aus zwei Formelzeichen für Kennwerte des Wärmeschutzes zusammen: U für Wärmedurchgang, psi für den Wärmebrückenbeiwert).

    Ab 2005 werden nacheinander verschiedene Varianten für unterschiedliche Anwendungsbereiche eingeführt: Zunächst Typ F für Vorsatzschalen, dann Typ T für den Holzrahmenbau und schliesslich Typ S als Justierständer für unebene oder schräge Bestandskonstruktionen.

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    2005 | Schwerentflammbarkeit und Feuerwiderstand

    Schwer entflammbare Oberflächen & Feuerwiderstände bis REI90

    Mit grösseren Projekten gibt es vermehrt Aufgaben im Bereich des Brandschutzes zu lösen: Mehrgeschossige Gebäude erfordern höheren Feuerwiderstand, Versammlungsstätten fordern schwer entflammbare Oberflächen. 

    Das schichtenweise Aufbauprinzip der Lignotrend-Elemente erlaubt es, darauf flexibel zu ­reagieren: Der Elementkorpus wird bei Bedarf mit brandschutztechnisch wirksamen Zusatzlagen bzw. vorbehandelten Decklagen versehen. Dadurch können Echtholz­-Akustikelemente im Jahr 2005 z.B. erstmalig Prüfungen zur Schwerentflammbarkeit bestehen (Klassifizierung B1 nach DIN bzw. B-s2,d0 nach EN). Lignotrend erschliesst auch hier neue Marktsegmente.

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    2004 | LIGNO® Akustik light

    Echtholz-Akustikpaneele

    Die Echtholz-Optik an den statisch tragenden Holzelementen begeistert Planer und Nutzer und weckt den Wunsch, gute Raumakustik mit Holzfaserabsorber hinter Echtholzleisten auch nachträglich mit einem leichten Absorberpaneel lösen zu können – bei der Gebäudesanierung oder im Neubau, als Verkleidung von Konstruktionen aus anderen Materialien, z.B. Beton. 

    Lignotrend bietet ab 2005 mit LIGNO Akustik light ein vollständig aus dem Naturmaterial Holz bestehendes Verkleidungselement an. Die Sparte Innenausbau entwickelt sich zu einem separaten Geschäftsbereich, das Produkt erhält eine separate Produktionslinie.

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    2004 | Akustik-Leistenprofil

    Ästhetische Akustik-Leisten

    Raumakustik ist eine in nahezu allen Gebäudekategorien wertrelevante Disziplin, die sich aber noch nicht durchgängig in den Bauvorschriften findet und für die vielerorts erst Bewusstsein geschaffen werden muss. Lignotrend nutzt diese Chance.

    Ab 2004 ist ein neues dünnliniertes Akustik-Leistenprofil für die Bauteile verfügbar. Es ergänzt das meist im Hallenbau verwendete Brettprofil ­LIGNO Akustik klassik um eine ästhetische Variante für den Einsatz bei geringeren Raumhöhen, z.B. in Schulen, Büros oder Wohnhäusern.

    Die Optik des feinen Leistenprofils in Verbindung mit den astreinen Weiss­tannenlamellen wird typisch für Lignotrend-Elemente.

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    2004 | Astreine Weisstanne

    Schlichte Elementoberflächen ohne Äste

    Im Jahr 2004 setzt Lignotrend einen Holzbau-Architektur-Trend, der sich fast schlagartig in erhöhter Aufmerksamkeit von Architekten und Innenarchitekten sowie im Bestelleingang niederschlägt: 

    Mit astreinem Weisstannenholz wird eine helle Designoberfläche eingeführt, wie sie bis dahin an Holzbauelementen nicht verfügbar war.  Durch Entfernen von Aststellen bei der Herstellung ist der Holzoberfläche die Rustikalität genommen. 

    Mit der Weisstanne erfährt eine im Schwarzwald heimische Baumart eine neue Verwendungsmöglichkeit, die zugleich Hoffnungsträger des Forsts beim Aufbau klimastabiler Wälder ist.

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    2003 | LIGNO Fachberatung

    Projektspezifische Holzbau-Beratung durch den Hersteller

    Eine Anfrage eines Kunden regt Anfang 2001 die Fantasie der kreativen Köpfe bei Ligno­trend an: Für eine Industriehalle wird ein Dachelement mit schallabsorbierender Wirkung benötigt, um den Lärmpegel der Maschinen im Gebäude zu senken.
     Die Anforderung wird gelöst, indem schon im Werk Schallabsorber aus natürlicher Holzweichfaser in die für Lignotrend elementtypischen Hohlräume eingelegt werden. Mit dem Element LIGNO Akustik klassik kann die raumakustische Anforderung im „Roh“bau gelöst werden, ohne dass später noch teure und zeitaufwändige Innenausbauten notwendig sind.
     
    Die nachhallreduzierende Wirkung überzeugt: Schon kurze Zeit später kommt das neue ­Element bei zwei Grossveranstaltungshallen der Messe Friedrichshafen erneut zum Einsatz. Lignotrend hat die Grundlage für eine Kompetenz gelegt, die sich in den kommenden Jahren zum Erfolgs- und Umsatzfaktor entwickeln wird.

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    2001 | LIGNO Akustik Klassik

    Tragendes Flächenelement mit integrierter Raumakustik

    Eine Anfrage eines Kunden regt Anfang 2001 die Fantasie der kreativen Köpfe bei Ligno­trend an: Für eine Industriehalle wird ein Dachelement mit schallabsorbierender Wirkung benötigt, um den Lärmpegel der Maschinen im Gebäude zu senken.
     Die Anforderung wird gelöst, indem schon im Werk Schallabsorber aus natürlicher Holzweichfaser in die für Lignotrend elementtypischen Hohlräume eingelegt werden. Mit dem Element LIGNO Akustik klassik kann die raumakustische Anforderung im „Roh“bau gelöst werden, ohne dass später noch teure und zeitaufwändige Innenausbauten notwendig sind.

    Die nachhallreduzierende Wirkung überzeugt: Schon kurze Zeit später kommt das neue ­Element bei zwei Grossveranstaltungshallen der Messe Friedrichshafen erneut zum Einsatz. Lignotrend hat die Grundlage für eine Kompetenz gelegt, die sich in den kommenden Jahren zum Erfolgs- und Umsatzfaktor entwickeln wird.

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    1998 | LIGNO Decke

    Massivholzdecken mit hohem Schallschutz

    Nach dem Prinzip der Holzblocktafel wird auch ein eigenes Deckenelement entwickelt sowie zum Patent und zur bauaufsichtlichen Zulassung angemeldet. Damit kann die Konstruktion vollständiger Gebäude in Lignotrend-Qualität errichtet werden.
     Das im Jahr 1997 eingeführte Element stellt mit einer flächigen, ab Werk endfertigen Holz­untersicht eine neue Gestaltungsoption für die Holzbauarchitektur dar. Durch Schub­kopplung der einzelnen Elemente entsteht eine fertige statische Scheibe.
     
    Anders als traditionelle Holzdecken erreichen LIGNO Deckenbauteile einen besonders hohen Schallschutz und heben die in Holzbauweisen mögliche Ruhequaltät auf ein neues Niveau.

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    1995 | Klimaholzhaus

    Ganzheitlicher Ansatz

    Hinter dem Produkt steht ein über ökologische Aspekte hinausgehender Ansatz für Gebäude aus Holz, der auch Raumklima und Gesundheit umfasst. Im Jahr 1995 treten Lignotrend bzw. lizenzierte Holzbauunternehmen als Produktanwender erstmals mit der Marke "Das Lignotrend Klimaholzhaus" am Markt auf (mehr Infos unter www.klimaholzhaus.info).

    Mit dem neuen Konstruktionsprinzip auf Basis der Holzblocktafel können die klimaregulierenden Eigenschaften von Massivholz besonders effektiv zur Regulierung des Innenraumklimas genutzt werden. Temperatur und Luftfeuchte behalten ganzjährig ein behagliches Niveau, wodurch auf natürliche Weise Atemwegsbeschwerden und Allergien vorgebeugt wird.

    Die Klimaholzhaus-Philosophie ist prägend für den Erfolg des Unternehmens auf dem Markt des Wohnungsbaus.

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    1992 | Die LIGNO Wand 

    Neuartiges Massivholz-Wandelement

    Die flächig-massive Holzblocktafel wird als vollkommen neues Produkt zunächst für geschosshohe, tragende Wandbauteile im Hausbau eingesetzt. Schon im Jahr 1992 entstehen erste Gebäude. In den DIN-Normen existierten keine Bemessungsvorschriften, daher wird in Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten das Materialverhalten untersucht – zum Beispiel für den sogenannten „Rollschub“, der im kreuzweisen Elementaufbau auftritt. 

    Die Erkenntnisse zu den statischen Eigenschaften sind Grundlage für eine bauaufsichtliche Zulassung. Darüber hinaus müssen im Labor für verschiedenste Bauteilaufbauten die Eigenschaften hinsichtlich Feuerwiderstand und Schallschutz geprüft und bestätigt werden.

    Im Januar 1994 wird vom Deutschen Institut für Bautechnik DIBt die erste bauaufsichtliche Zulassung für die Wandelemente erteilt.